Vor einer Familienaufstellung stellen Menschen andere Fragen als danach. Vorher geht es um den Ablauf, nachher um die Einordnung.
Dieser Text sammelt beides an einer Stelle.
Was ist eine Familienaufstellung überhaupt?
Bei einer Familienaufstellung wird das eigene Familiensystem sichtbar gemacht — meist mit Stellvertretern in einer Gruppe oder mit Figuren im Einzelsetting. Ziel ist, Verstrickungen, Rollen und wiederkehrende Muster zu erkennen.
Die Formen unterscheiden sich stark, ebenso die Leitung und der Rahmen. Einen einheitlichen Standard gibt es nicht.
Fragen, die sich vorher stellen
Diese Fragen betreffen die Aufstellung selbst und sind bei der jeweiligen Leitung am besten aufgehoben:
- In welchem Rahmen findet sie statt — Gruppe oder Einzelsetting?
- Wer leitet sie und mit welcher Ausbildung?
- Werden verstorbene Familienmitglieder einbezogen?
- Wie wird die Sitzung abgeschlossen?
- Gibt es danach eine Nachbesprechung?
Fragen, die erst danach auftauchen
Diese Fragen kommen meist erst Tage oder Wochen später — und dann steht man damit oft allein da:
- Warum fühlt sich etwas anders an, obwohl das Thema aufgelöst sein soll?
- Ist tatsächlich alles gegangen, oder ist etwas geblieben?
- Woran erkenne ich, dass ein Thema wirklich abgeschlossen ist?
- An wen wende ich mich, wenn ich unsicher bin?
Was der Familienaufstellung Check beantwortet
Der Check beantwortet genau eine Frage: Zeigt sich bei dir etwas, das weiter beachtet werden sollte? 30 Minuten, 50 € pro Person, online per WhatsApp Audio oder Video Call.
Es ist keine neue Aufstellung. Es gibt keine automatische Folgebehandlung und keine Verpflichtung. Sollte sich zeigen, dass weitere Arbeit sinnvoll ist, erkläre ich dir das anschließend persönlich — du entscheidest selbst.
Dieser Text dient der Information. Eine Kartenlegung ersetzt keine medizinische, psychologische, rechtliche oder finanzielle Beratung.